Kuriose Geschichten 2.Teil
28.6.2010 | Autor: BiestyBird | Rubrik: Witze- Nonnen und Priester gehen aufeinander los … Nikosia. In einem Konvent auf Zypern sind Nonnen und Priester aneinander geraten – wegen Geldes. Zankapfel sind Klostergüter, um deren Verwaltung beide Seiten seit Monaten erbittert streiten.
Nach Polizeiangaben gingen Parteigänger der Interessengruppen mit Messern und anderen spitzen Gegenständen aufeinander los. 2 Streithähne erlitten Stichverletzungen, 2 weitere wurden wegen Widerstands gegen die Polizei verhaftet.
- Verwehungen … 12 Züge fielen Anfang April auf der Strecke Düsseldorf-Köln komplett aus, 13 mussten umgeleitet werden, weitere 27 waren verspätet. Knapp 4 Stunden Chaos. Verärgert, aber im Grunde wenig erstaunt wartet der Wartende auf die Erklärung der Bahn. Und staunt, als sie kommt. Nein, nicht Laub, Schnee, Hitze, Kälte, Attentäter oder Lebensunlustige verzögerten die Pünktlichkeit.
Schuld waren dieses Mal: Erdbeeren! Diese waren von einem Landwirt mit Folie abgedeckt, welche vom Wind auf die Gleise verweht wurden.
- Schulleiterin verprügelte eine Lehrerin – neue Direktorin hielt die Kollegin für eine Schülerin … Kuala Lumpur. Weil sie mit einer Schülerin verwechselt wurde, ist eine Lehrerin in Malaysia von der Schulleiterin verprügelt worden. Sie habe Kampfsportkleidung getragen und sei gerade dabei gewesen, ihre Schüler zurück in den Klassenraum zu treiben, als ihr die Direktorin plötzlich Stockhiebe verpasst habe, berichtete die Lehrerin.
Die Direktorin habe ihr und mehreren Schülern auf das Gesäß geschlagen. “Ich habe mich geschämt, weil es alle Schüler mitbekamen.”
Die Direktorin entschuldigte sich, wie die Nachrichtenagentur Bernama berichtete, und sagte, sie habe die Lehrerin für eine Schülerin gehalten. Dennoch reichte die Betroffene Beschwerde bei der Lehrergewerkschaft ein. Die Lehrerin: “Auch wenn sie mich nicht kannte, weil sie erst vor 2 Wochen an die Schule gekommen ist – sie hätte mich wenigstens fragen müssen.”
- Tippfehler … Ein harmloser kleiner Tippfehler beim Finanzamt Sankt Augustin hatte dazu geführt, dass einem Steuerzahler eine Steuerforderung von stolzen 287 Millionen Euro ins Haus flatterte. In seiner Steuererklärung hatte der Mann die zu versteuernden Einnahmen von zunächst 11.000 auf 17.000 Euro korrigiert. Beim Finanzamt waren die beiden Beträge aber nicht ausgetauscht, sondern hintereinander geschrieben worden, so dass ein Milliardenbetrag entstand. Und daraus leitete sich dann entsprechend die millionenschwere Steuerforderung ab. Doch es kam noch schlimmer: Der Steuerzahler schaltete, nachdem er sich von dem Schock erholt hatte, sofort einen Anwalt ein.
In kürzester Zeit konnte dieser Klarheit in die Sache bringen. So weit so gut… Der Anwalt jedoch setzte dem Millionending noch eins drauf: Unter Verweis auf den Streitwert von 287 Millionen verlangt der Jurist nun ein Honorar von 2,3 Millionen Euro. Nun muss das Gericht entscheiden, ob der Streitwert zu Recht angesetzt wurde und wer für den Schaden aufkommen muss…
- Gesetz gescheitert – zu viele fehlten … Iraks Parlament hat über ein Gesetz beraten, mit dem Abgeordneten bei wiederholter Abwesenheit das Mandat entzogen werden kann. Die Gesetzespläne wurden aber zunächst auf Eis gelegt – es waren zu wenig Parlamentarier anwesend.
- Bahn … Im Dortmunder Hauptbahnhof waren die Anzeigetafeln für Reisende vor kurzem eine längere Zeit außer Betrieb, da der dafür zuständige Rechner seinen Dienst quittiert hat. Bei dem Rechner handelt es sich um einen Commodore 64 aus den achtziger Jahren der immerhin zwanzig Jahre seinen Dienst versah.
- Namensgebung … Die Namensgebung für Automobile ist in globalisierten Zeiten wie diesen eine heikle Sache. Was in einem Land und einer Sprache flott und phantasievoll klingt, bedeutet in einer anderen Region und Zunge womöglich etwas ganz und gar Unaussprechliches.
Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Beispielen für Autonamen, die als glamouröses Wortgeklingel gedacht waren und dann in bestimmten Sprachen doch nur Gelächter auslösen. Mitsubishi etwa musste vor Jahren diese Erfahrung mit dem Geländewagen Pajero machen. In Spanien bedeutet das Wort in der Umgangssprache “Wichser” und ist also komplett untauglich, um als Schriftzug ein teures Massenprodukt zu zieren. Weshalb das Mitsubishi-Modell in spanischsprachigen Ländern flugs in Montero umbenannt wurde.
Ford legte vor Zeiten in Deutschland eine linguistische Bauchlandung mit dem Sportwagen Probe hin. Wer will schon ein Auto kaufen, um dann doch nur Probe-Fahrer zu sein. Volkswagen kam mit dem Modell Vento in Italien auf sprachliche Abwege, denn dort wird mit dem dynamisch klingenden Begriff auch der Leibeswind bezeichnet, vulgo: der Furz. Jetzt hat es Smart erwischt.
Der kommende Viersitzer der Marke heißt, damit es auch jeder, der ein wenig Englisch versteht, auf Anhieb begreift, forfour. Für italienische Ohren jedoch klingt forfour fast genauso wie forfora, wie ein aufmerksamer SPIEGEL-ONLINE-User bemerkte. Mit forfora allerdings kommt man nicht flott und fesch von A nach B, sondern geht zum Friseur oder zum Haarewaschen unter die Dusche. Das Wort heißt nämlich Schuppen.